„Ihre Apps werden automatisch aktualisiert.“
Klingt doch eigentlich wunderbar, oder?
Genau das soll Android schließlich machen: Man aktiviert die automatischen Updates im Google Play Store und muss sich anschließend um nichts mehr kümmern.
Zumindest in der Theorie.
Denn in der Praxis schaue ich immer wieder einmal in den Google Play Store – und dann erwartet mich gerne eine kleine Überraschung:
„69 Updates verfügbar.“
Neunundsechzig.
69 Apps, die offensichtlich der Meinung sind, dass ein Update auch noch morgen reicht. 😄
Automatische Updates aktiviert – trotzdem eine lange Liste
Das Interessante daran: Die automatische Aktualisierung ist aktiviert.
Google bietet ausdrücklich die Möglichkeit, Android-Apps automatisch zu aktualisieren. Je nach Einstellung kann dies beispielsweise über WLAN oder auch über mobile Daten erfolgen.
Trotzdem gibt es immer wieder Situationen, in denen sich im Play Store eine beachtliche Anzahl an Apps angesammelt hat, die aktualisiert werden möchten.
Und genau dieses Verhalten berichten auch andere Android-Nutzer immer wieder. In der Google-Play-Community finden sich beispielsweise aktuelle Beiträge von Nutzern, die trotz aktivierter automatischer Updates zahlreiche veraltete Apps vorfinden.
Man ist also offenbar nicht ganz alleine mit diesem Eindruck.
Der Moment, wenn man den Play Store öffnet
Ich kenne mittlerweile das Ritual.
Man öffnet den Play Store eigentlich nur, um kurz etwas nachzuschauen.
Profilbild.
„Apps und Gerät verwalten.“
Und dann:
Updates verfügbar: 69
Ähm … okay.
Was haben die Apps eigentlich die letzten zwei Wochen gemacht?
Urlaub?
Betriebsversammlung?
Oder haben sie einfach gemeinsam beschlossen:
„Wir warten, bis der Nutzer selbst nachschaut.“ 😂
Dann gibt es den schönen Button:
„Alle aktualisieren“
Einmal draufdrücken – und plötzlich läuft das Smartphone eine ganze Weile auf Hochtouren.
App 1 wird aktualisiert.
App 2.
App 3.
App 4.
…
App 69.
Und man fragt sich:
Warum eigentlich erst jetzt?
Natürlich gibt es Gründe
Ganz fair muss man an dieser Stelle auch sein.
Google Play aktualisiert Apps nicht völlig ohne Bedingungen. Automatische Updates können beispielsweise von Netzwerk-Einstellungen abhängen. Auch ein Fehler bei der Anmeldung des Google-Kontos kann dazu führen, dass Apps nicht automatisch aktualisiert werden.
Außerdem können Entwickler ihre Updates zeitlich gestaffelt ausrollen. Auch das ist völlig nachvollziehbar.
Es geht mir deshalb nicht darum zu behaupten, dass jedes verfügbare Update sofort installiert werden müsste.
Aber wenn sich regelmäßig eine riesige Liste ansammelt, fragt man sich schon, ob die Funktion „automatische Updates“ ihren Namen wirklich verdient.
